Berit Schneidereit

BIOGRAPHY
born 1988 in Frankfurt am Main
lives in Düsseldorf

Kunstakademie Düsseldorf
Prof. Andreas Gursky
Prof. Hubert Kiecol
Master student Andreas Gursky

AWARDS & SCHOLARSHIPS
2017
van - Rinsum grant 2017, by VdDK 1844, Cité Internationale des Arts, Paris
dHCS - studio grant 2017/19, by Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf
2016
Hogan Lovells Art Award 2016

EXHIBITIONS
2017
COSAR HMT, Düsseldorf
Bergischer Kunstpreis, Museum Solingen
Klasse Gursky, Goethe Institut, Paris
Kunst@McKinsey & Company, Düsseldorf
Nouvelle photographie de Düsseldorf, Galerie RX, Paris
2016
Sehfest, DZ Bank, Düsseldorf
ATELIER, PACT Zollverein, Essen
2015
proximité, Nina sagt. Galerie, Düsseldorf - solo show
im Grünen, RUNDGAENGER Galerie, Frankfurt am Main
Angelegenheiten, einstosz - Die Fenstergalerie, Düsseldorf
trama, the enemies project, léttretage, Berlin
2014
A Process, Neue Galerie im Höhmannhaus, Augsburg
2013
BATHE BONGARD CORDING DAMM KÖHLER LEE LODONOU OBLONCZYK SCHNEIDEREIT SUN UHRHAN WAGNER, toom, Düsseldorf
der stille grund, Kunstraum Kirchstraße 41, Düsseldorf (with Melike Kara und Talisa Lallai)
GERMAN KLEINFORMAT, Lateral Art Space, Cluj, Rumänien
ANT!FOTO #4, Künstlerverein Malkasten, Düsseldorf (with Kristleifur Björnsson, Christine Erhard und Elmar Hermann)
2012
Rundstedt - rund wie eckig, von Rundstedt Kunstförderpreis 2012, Düsseldorf (Part of the exhibition)
2011
KLASSE KIECOL BODENSATZ BÖHLER WERKE, Areal Böhler, Halle 24, Düsseldorf
Installation for Âtelier de Albuquerque, Salon des Amateurs, Düsseldorf
Luxemburgeffekt, NONcon temporary, Düsseldorf (with Kaj Fischer und Ljubica Petrovic)

BERIT SCHNEIDEREIT ⁄ terrain ⁄ 8.9.-27.10.2017

COSAR HMT zeigt mit ‘terrain’ erstmalig eine Ausstellung der 1988 in Frankfurt am Main geborenen Künstlerin Berit Schneidereit.
Die Meisterschülerin von Andreas Gursky verwendet in ihrer künstlerischen Praxis gleichwertig Techniken der analogen und digitalen Bilderzeugung, Schwarzweiss- sowie Farbfotografie und verleiht der fotografischen Urform des Fotogramms wieder zeitgemäße Relevanz.
Es erscheint paradox, doch gerade die Zäune, Netze und Gitterstrukturen, die in Berit Schneidereits aktuellen Fotografien die Sicht auf das Terrain verstellen, öffnen den Blick für das Wesen ihrer Arbeit. Sie filtern und reflektieren das Licht und verleihen den Fotografien ihren subtil atmosphärischen Charakter, der sie immer zwischen abbildender Narration und konkreter Abstraktion in der Schwebe hält. Ihre Vorgehensweise ist dabei im wahrsten Sinne vielschichtig. Ihre Netz- und Gitterstrukturen ordnen den Bildraum, es sind Membranen, durch die der Blick immer wieder hindurchdiffundiert, dabei permanent zwischen Nähe und Ferne focussiert.
Berit Schneidereit bearbeitet ihre großformatigen Fotografien in der Dunkelkammer mit Netzen und Gittern, die als Fotogramm der Arbeit eine weitere Ebene hinzufügen. Das Ergebnis sind hybride Bilder, die sich vexierbildartig zwischen Weltbezug und künstlerischer Konstruktion behaupten.
Berit Schneidereit wurde 1988 in Frankfurt am Main geboren und studierte an der Kunstakademie Düsseldorf bei Hubert Kiecol und Andreas Gursky, bei dem sie 2017 als Meisterschülerin abschloss.
Sie erhielt 2017 das ‘dHCS-Atelierstipendium’ des Kunstvereins für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf, sowie das ‘van-Rinsum Stipendium für das Cité Internationale des Arts, Paris’. ‘terrain’ ist die erste Ausstellung der Künstlerin bei COSAR HMT.

BERIT SCHNEIDEREIT ⁄ terrain ⁄ 8.9.-27.10.2017

“terrain” marks COSAR HMT’s first exhibition with the artist Berit Schneidereit (b. 1988, Frankfurt am Main).
The former master’s student of Andreas Gursky equally uses black and white and color photog-raphy as well as both digital and analogue techniques of image generation in order to renew the contemporary relevance of the originary photographic form, the photogram.
It seems paradoxical, but what opens up a view of the true nature of Berit Schneidereit’s work are precisely the fences, nets and grid structures that partly obscure one's view of the landscapes in her recent photographs. They filter and reflect the light, lending the photographs their subtile atmospheric character, which always hovers between imagistic narration and concrete abstrac-tion. In this way, her approach is multilayered in truest sense. Her net and grid structures order the depicted space; they are membranes which diffuse one's vision, leaving the viewer perma-nently focusing between near and far.
Berit Schneidereit processes her large-scale photographs in the dark room with nets and grids, which as photograms add another layer to the work. What results are hybrid images that illusive-ly assert themselves somewhere between relating to world and artistic construction.

Berit Schneidereit was born in Frankfurt am Main in 1988 and studied at the Kunstakademie Düsseldorf with Hubert Kiecol and Andreas Gursky, with whom she completed her master’s studies in 2017.
In 2017, she received the ‘dHCS-Atelierstipendium’ from the Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf as well as the ‘van-Rinsum Stipendium of the Cité Internationale des Arts, Paris.’ ‘terrain’ is the artist’s first exhibition with COSAR HMT.